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Mehrstufige Stückliste: Vorteile, Tipps und Anwendungsfälle
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12 min read

Mehrstufige Stückliste: Vorteile, Tipps und Anwendungsfälle

Eine mehrstufige Stückliste ist eine Stückliste, die neben dem Endprodukt auch die Zusammensetzung von Unterbaugruppen darstellt. Diese Art von Stückliste wird unverzichtbar, sobald eine bestimmte Komplexitätsstufe des Produkts erreicht ist; es gibt jedoch auch Situationen, in denen eine mehrstufige Stückliste nicht erforderlich ist.

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Was ist eine mehrstufige Stückliste?

Eine mehrstufige Stückliste ist eine Stückliste, die sowohl die Zusammensetzung des Produkts als auch die Zusammensetzung der im Produkt verwendeten Unterbaugruppen detailliert aufführt. Während eine einstufige Stückliste nur die Komponenten und Materialien der obersten Ebene enthält, die bei der Herstellung eines Produkts verwendet werden, schlüsselt eine mehrstufige Stückliste auch die Stücklisten der Komponenten, die Komponenten der Komponenten und so weiter auf.

Mehrstufige Stücklisten werden daher von Herstellern verwendet, die auch die in ihren Produkten verwendeten Unterbaugruppen selbst produzieren. Hersteller, die alle ihre Unterbaugruppen zukaufen, benötigen lediglich einstufige Stücklisten.

Beispielsweise könnte ein Möbelhersteller, der Kommoden aus Holz herstellt, eine mehrstufige Stückliste erstellen, die Folgendes umfasst:

  1. Rahmen + drei Schubladen als Stückliste der ersten Ebene
  2. Die Stücklisten sowohl des Rahmens als auch der Schubladen als Stücklisten der zweiten Ebene

Das obige Beispiel ist stark vereinfacht – in der Regel sind mehrstufige Stücklisten wesentlich komplexer.

Die Vorteile mehrstufiger Stücklisten

1. Einfachere Verwaltung komplexer Stücklisten und Varianten

Für Unternehmen, die komplexe und konfigurierbare Produkte herstellen, erleichtern mehrstufige Stücklisten die Verwaltung von Produktstrukturen. Anstatt unübersichtliche flache Teilelisten zu erstellen, können Hersteller Produkte in logische Baugruppen organisieren. Dies sorgt für mehr Klarheit bei der Stücklistenverwaltung, insbesondere wenn mehrere Produktversionen dieselben Komponenten teilen.

2. Bessere Produktionsplanung und Produktionssteuerung

Mehrstufige Stücklisten unterstützen eine bessere Produktionsplanung, indem sie aufzeigen, wie Komponenten, Baugruppen und Fertigprodukte miteinander verbunden sind. So können Herstellern besser nachvollziehen, was sie herstellen oder beschaffen müssen, bevor die nächste Stufe des Produktionsprozesses beginnen kann. Bei komplexen Produkten erleichtert diese Struktur die Planung der Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge erheblich und verhindert, dass wichtige Abhängigkeiten übersehen werden. Durch das Verständnis der gesamten Produktstruktur können Hersteller den Fertigungsprozess optimieren und den Produktionsablauf reibungsloser gestalten.

3. Genauere Materialbedarfsplanung

Eine mehrstufige Stückliste bietet Herstellern einen umfassenderen Überblick über ihren Materialbedarf auf jeder Produktionsebene. Anstatt nur die für das Endprodukt benötigten Materialien zu sehen, können Teams auch erkennen, was für jede Unterbaugruppe erforderlich ist. Dies ist besonders nützlich für die Materialplanung, bei der genaue Stücklistendaten bestimmen lassen, was, in welcher Menge und wann eingekauft werden muss.

4. Effizienteres Bestandsmanagement

Mehrstufige Stücklisten verbessern das Bestandsmanagement, indem sie Rohstoffe und Baugruppen direkt mit den Fertigprodukten verknüpfen. Hersteller können dadurch Lagerbestände überwachen, Engpässe vermeiden und Überbestände abbauen. Wenn die Stückliste mit Bedarfs- und Produktionsplänen verknüpft ist, können Unternehmen fundiertere Entscheidungen darüber treffen, welche Materialien sie auf Lager halten und wann sie diese nachbestellen sollten.

5. Bessere Beschaffungsplanung

Eine übersichtliche mehrstufige Stückliste hilft Beschaffungsteams dabei, Einkäufe genauer zu planen. Da jedes Teil und jede Baugruppe mit dem Endprodukt verknüpft ist, können Einkäufer den bevorstehenden Bedarf früher erkennen und die Vorlaufzeiten der Lieferanten berücksichtigen. Dies trägt zu einer zuverlässigeren Lieferkette bei und verringert das Risiko von Produktionsverzögerungen aufgrund verspäteter oder fehlender Materialien.

6. Bessere Kostenkontrolle

Mehrstufige Stücklisten lassen Hersteller ihre Fertigungskosten kontrollieren und senken, indem sie den Materialeinsatz transparenter machen. Teams können teure Komponenten identifizieren, alternative Materialien vergleichen, Abfall und Verschwendung reduzieren und Überbestellungen vermeiden. Im Laufe der Zeit können Unternehmen dadurch Einkaufs- und Produktionsentscheidungen optimieren und gleichzeitig ihre Kosten besser unter Kontrolle halten.

7. Verbesserte Rückverfolgbarkeit

Mehrstufige Stücklisten unterstützen eine bessere Rückverfolgbarkeit in der Fertigung, indem sie genau aufzeigen, welche Materialien und Baugruppen in jedem Endprodukt verwendet werden. Dies ist wichtig für die Qualitätskontrolle, Gewährleistungsansprüche, die Einhaltung von Vorschriften und Rückrufe. Wird eine fehlerhafte Komponente entdeckt, kann der Hersteller nachvollziehen, wo sie verwendet wurde, und feststellen, welche Endprodukte möglicherweise betroffen sind.

Wann sollten Sie mehrstufige Stücklisten verwenden?

Mehrstufige Stücklisten können für jedes Produkt mit einer Baugruppe eingesetzt werden, doch ihr Nutzen steigt exponentiell, je komplexer das Produkt wird. Sie werden praktisch unverzichtbar, sobald Sie eine bestimmte Produktkomplexität erreichen und die Fertigung vieler Baugruppen verwalten müssen. Mehrstufige Stücklisten sind zudem eine große Hilfe, wenn Sie einige Ihrer Baugruppen in mehreren Produkten verwenden.

Wenn Dutzende, Hunderte oder sogar Tausende von Unterbaugruppen in separaten einstufigen Stücklisten erfasst sind, wird es sehr schwierig, Produktion und Einkauf zu koordinieren und zu planen sowie Ihren Lagerbestand zu verfolgen. Noch komplizierter wird diese Art der Verwaltung zudem, wenn Sie Individualisierungsoptionen anbieten.

Mehrstufige Stücklisten sind auch eine gute Option, wenn Sie Materialkits einsetzen, um die Kommissionierung zu vereinfachen. In diesem Fall bilden die Materialkits untergeordnete Stücklisten, die zur Herstellung des Hauptprodukts verwendet werden.

Auch wenn mehrstufige Stücklisten und Unterbaugruppen oft mit der diskreten Fertigung in Verbindung gebracht werden, können auch Prozessfertiger mehrstufige Stücklisten nutzen. So könnte beispielsweise ein Bäcker eine Teigcharge als Unterbaugruppe (bestehend aus Mehl, Hefe, Öl, Butter und Eiern) verwenden, um verschiedene Arten von Backwaren herzustellen. Oder ein Hersteller von Reinigungsmitteln könnte seine Kernformel (die Unterbaugruppe) in Produkten mit unterschiedlichen Duftnoten oder in Behältern verschiedener Größen verwenden.

Wann sollten Sie keine mehrstufigen Stücklisten verwenden?

Im Kontext der Produktions- und Materialplanung kann die detaillierte Struktur eines Produkts irrelevant sein. Eine mehrstufige Stückliste könnte sich sogar nachteilig auswirken, da zu viele Details Sie den Überblick verlieren lassen.

Ist der Produktionsprozess beispielsweise relativ kurz, wäre es sinnvoll, die Stückliste zu glätten und alle Komponenten als einstufige Stückliste zu behandeln. Dies dient der Vereinfachung des Beschaffungsprozesses.

Das heißt: Wenn bestimmte Komponenten in mehreren Unterbaugruppen eines Produkts vorkommen, sollten die Komponentenmengen addiert und gemeinsam bestellt werden. So  können Sie den Zeitaufwand für Beschaffungsaktivitäten minimieren und das Risiko von Bestellfehlern verringern. Die Anwendung des Just-in-Time-Modells zur Synchronisierung von Lieferungen mit einzelnen Arbeitsschritten würde die Abläufe in Umgebungen mit kurzen Durchlaufzeiten unnötig verkomplizieren.

Wenn Ihr Produkt zudem viele Unterbaugruppen umfasst, der einzige Produktionsschritt – die Montage – jedoch in einem einzigen durchgehenden Arbeitsgang durchgeführt wird, wäre die Verwendung einer mehrstufigen Stückliste aus Sicht der Produktionssteuerung nicht sinnvoll. Anstatt mehrere Blöcke einzuplanen, würde eine glatte Stückliste es dem Produktionsplaner ermöglichen, einen einzigen Arbeitsschritt einzuplanen. Zudem müsste der Montagearbeiter die Start- und Endzeiten eines einzigen Arbeitsschritts angeben, anstatt Dutzender.

Die Wahl zwischen mehrstufiger oder einstufiger Stückliste hängt daher von vielen Faktoren ab, nicht nur von der Produktstruktur. Zu viele Details können einfache Schritte unnötig verkomplizieren, während zu wenige dazu führen können, dass Ihnen wichtige Nuancen entgehen.

Verwaltung mehrstufiger Stücklisten mithilfe von Tabellenkalkulationen

Excel wird seit Jahrzehnten in der Produktionsplanung eingesetzt, und auch wenn es nicht unmöglich ist, die Fertigung mehrstufiger Produkte in Tabellenkalkulationen zu verwalten, ist diese Verfahrensweise schwierig und risikobehaftet. Auch wenn Tabellenkalkulationen kostengünstig sind und es online kostenlose Vorlagen für die Verwaltung verschiedener Aspekte der Fertigung gibt, können sie katastrophal teuer werden, sobald sich Fehler häufen.

Einigen Berichten zufolge enthalten 90 % aller Tabellenkalkulationen mit mehr als 150 Zeilen Fehler. Die Verwaltung Ihrer mehrstufigen Stücklisten kann jedoch Tausende von Zeilen erfordern, was das Fehlerrisiko weiter erhöht.

Tabellenkalkulationsbasierte Produktionsmanagementsysteme sind zudem bekanntermaßen wenig intuitiv und umständlich und werden mit zunehmender Komplexität immer unpraktischer. Zwar lassen sich die Grundlagen von Excel in wenigen Tagen erlernen, doch die Anwendung auf diesem Niveau erfordert einen erfahrenen Experten.

Die Einrichtung der erforderlichen Verknüpfungen, Makros und Formeln für die Verwaltung mehrstufiger Stücklisten und der Produktionsplanung sollten Sie am besten Excel-Experten überlassen. Glücklicherweise gibt es jedoch eine weitaus bessere Alternative, die selbst für kleine Hersteller mit knappen Budgets verfügbar ist.

Erfahren Sie mehr über die Produktionsplanung mit Excel.

Verwaltung mehrstufiger Stücklisten in einem Fertigungs-ERP

Ein modernes Fertigungs-ERP-System wie MRPeasy, das mehrstufige Stücklisten verarbeiten kann, ist von unschätzbarem Wert für Hersteller komplexer Produkte, die mit der Stücklistenverwaltung und Produktionsplanung zu kämpfen haben. Diese Software lässt Sie auf einfache Weise mehrstufige Stücklisten erstellen und diese sofort mit der Fertigung und dem Bestandsmanagement verknüpfen. Dadurch reduziert sie den Arbeitsaufwand für die Verwaltung der Produktion von Artikeln mit mehrstufiger Struktur drastisch.

In der Praxis stellt jede Artikel- oder Baugruppe auf einer Unterebene innerhalb eines ERP-Systems eine separate Lagereinheit (SKU) dar. Diese kann:

  1. Unabhängig produziert und gelagert sowie bei Bedarf aus dem Lager entnommen werden;
  2. Nur im Rahmen eines größeren Prozesses hergestellt und sofort in einem nachfolgenden Schritt – in einem übergeordneten Produkt – verwendet, ohne jemals im Lagerbestand zu erscheinen.
  3. Ein Phantomartikel sein, der Artikel zu organisatorischen Zwecken zusammenfasst, z. B. wenn es sinnvoll ist, eine Gruppe von Teilen auf einmal aus dem Lager zu kommissionieren, um sie gemeinsam in einem Produktionsschritt zu verwenden.

Sobald Sie die Stücklisten und Arbeitspläne im System eingerichtet haben, können Sie Fertigungsaufträge für Ihre Produkte anlegen. Die Fertigungsaufträge enthalten dann wiederum Fertigungsaufträge für alle Unterbaugruppen, die zur Herstellung der Endprodukte erforderlich sind. So können Sie die benötigten Mengen an Rohstoffen und Komponenten aus dem Lager entnehmen und die zur Fertigstellung der Aufträge erforderlichen Fertigungsvorgänge automatisch einplanen.

Wenn Sie Konfigurationsoptionen für Ihre mehrstufigen Produkte anbieten, ermöglicht Ihnen ein leistungsfähiges Fertigungs-ERP-System mit Funktionen für mehrstufige Stücklisten und Produktkonfiguration die mühelose Verwaltung der Produktion von Hunderten konfigurierbarer Baugruppen. Im Vergleich zu separaten einstufigen Stücklisten für alle Ihre Baugruppen reduziert diese Funktionalität den Verwaltungsaufwand sowie den Zeitaufwand für die Erstellung von Fertigungsaufträgen, die Materialplanung und die Produktionssteuerung erheblich.

Falls Sie Ihre mehrstufigen Stücklisten bereits in Tabellenkalkulationen angelegt haben oder CAD-Software zur Konstruktion komplexer Produkte verwenden, können Sie diese mit MRPeasy auch ganz einfach als CSV-Datei in großen Mengen importieren. So vermeiden Sie Zeitverlust durch manuelle Dateneingabe und minimieren den Ressourcenaufwand für die Einrichtung des Systems.

Weitere Informationen zum Importieren mehrstufiger Stücklisten in MRPeasy finden Sie in unserem Benutzerhandbuch.

Anwendungsbeispiele für mehrstufige Stücklisten aus der Praxis

Fallstudien zu MRPeasy zeigen, wie Hersteller mit mehrstufigen Stücklisten ihre Produktionsplanung optimieren, das Änderungsmanagement verbessern und den gesamten Produktlebenszyklus – von der Produktentwicklung bis zur Serienfertigung – besser kontrollieren.

Verwaltung komplexer technischer Produkte

Für Hersteller von Elektronik, Industrieausrüstung und hochentwickelten Maschinen erleichtern mehrstufige Stücklisten die Verwaltung umfangreicher Produktstrukturen mit zahlreichen Abhängigkeiten. Exacta Technologies, ein Hersteller von Computerhardware, nutzt MRPeasy zur Steuerung komplexer Produktkonfigurationen und technischer Aktualisierungen.

„Unser Produktportfolio ist umfangreich und komplex“, sagt Chris Landen, Geschäftsführer. „MRPeasy ermöglicht es uns, mehrstufige und konfigurierbare Stücklisten zu verwalten und gleichzeitig Revisionen sowie technische Änderungen ordnungsgemäß zu kontrollieren.“

Verbesserung der Transparenz bei Baugruppen

Mehrstufige Stücklisten lassen Teams besser verstehen, wie sich jede Unterbaugruppe in das Endprodukt einfügt. Nexus ACS, ein Hersteller von industriellen Steuerungssystemen, hebt diesen Transparenzvorteil hervor.

„Was MRPeasy auszeichnete, war die Fähigkeit, mehrstufige Stücklisten mit verschachtelten Baugruppen und Fertigungsauftragsabläufen zu verwalten“, sagt Jason David, der Präsident. „Es bot uns eine einfachere Möglichkeit, alle Bestandteile eines Produkts oder Projekts zu überblicken – mithilfe der erweiterten Stückliste, in der wir Artikel und Unterbaugruppen in einer Ansicht sehen, in PDF oder Excel exportieren und sicherstellen können, dass alles berücksichtigt ist. “

Unterstützung des Änderungsmanagements und von Revisionsversionen

Wenn sich Produkte im Laufe der Zeit weiterentwickeln, wird das Änderungsmanagement von Stücklisten entscheidend. Der Radarsystemhersteller Blighter Surveillance Systems nutzt MRPeasy, um detaillierte Produktstrukturen und Revisionsversionen für Produkte mit bis zu 60.000 Komponenten zu verwalten.

„Wir benötigten ein System, in dem wir unsere eigenen individuellen Teilenummern definieren, Revisionsversionen kontrollieren und mehrstufige Stücklisten verwalten konnten“, sagt James Watt, Supply-Chain-Koordinator.

Verwaltung von Varianten und konfigurierbaren Produkten

Mehrstufige Stücklisten sind auch für Hersteller von Produktvarianten oder kundenspezifischen Artikeln von großem Nutzen. Optimec Systems, ein Hersteller von Messgeräten für Linsen, ist eines der Unternehmen, die parametrisierte Stücklisten einsetzen, um den manuellen Aufwand zu reduzieren.

„Die Fähigkeit von MRPeasy, komplexe parametrisierte Stücklisten zu verwalten, spart uns enorm viel Zeit“, sagt Matthew Cleere, Director of Operations.

Verknüpfung von Stücklisten mit Vertriebs- und E-Commerce-Nachfrage

Für Unternehmen, die über Direktvertrieb oder E-Commerce-Kanäle verkaufen, tragen genaue Stücklisten dazu bei, Aufträge schneller in die Produktion zu überführen. Wenn ein Kundenauftrag eingeht, definiert die Stückliste die Materialien, Baugruppen und Arbeitsschritte, die zur Ausführung des Arbeitsauftrags erforderlich sind. Dies hilft Herstellern, die Beschaffung zu planen, Lagerbestände zu überprüfen und die Produktionssteuerung zuverlässiger zu gestalten, wodurch das Risiko von Verzögerungen zwischen Auftragserteilung und Lieferung verringert wird.

„Ohne MRPeasy würde ich das niemals schaffen“, sagt Eric Roering von Fontana Candle, einem Kerzenhersteller, der fast 1.000 Stücklisten verwaltet, darunter auch mehrstufige. „Wir verzeichnen in der Weihnachtszeit viele große Umsätze, und MRPeasy ermöglicht es mir, mit Zuversicht im Voraus zu verkaufen. Anstatt nur die 100 Kerzen, die ich auf Lager habe, zum Verkauf anzubieten, kann ich 10.000 Kerzen ins Sortiment aufnehmen, die noch nicht hergestellt wurden, und trotzdem sicher sein, dass ich sie pünktlich liefern kann. Dadurch konnten wir unser Serviceniveau und die Kundenzufriedenheit auf einem hohen Niveau halten. Denn Kunden hassen es, wenn etwas nicht vorrätig ist.“

Die wichtigsten Schlüsselpunkte

  • Eine mehrstufige Stückliste ist eine Stückliste, die sowohl die Zusammensetzung des Produkts als auch die Zusammensetzung der im Produkt verwendeten Baugruppen detailliert aufführt.
  • Mehrstufige Stücklisten werden von Herstellern verwendet, die auch die in ihren Produkten verwendeten Baugruppen selbst produzieren.
  • Hersteller, die alle ihre Baugruppen zukaufen, benötigen lediglich einstufige Stücklisten.
  • Eine mehrstufige Stückliste ist sinnvoll, wenn Ihr Produkt sehr komplex ist, wenn Sie dieselbe Baugruppe in mehreren Produkten verwenden oder wenn Sie Materialkits einsetzen möchten, um die Bestandsverwaltung und -abwicklung zu vereinfachen.
  • Der Einsatz einer mehrstufigen Stückliste ist nicht erforderlich, wenn die Durchlaufzeit kurz ist oder wenn der Fertigungsprozess nur aus einem einzigen Montagevorgang besteht, der in einem Durchgang durchgeführt wird.
  • Beim Umgang mit mehrstufigen Stücklisten ist ein Fertigungs-ERP-System unerlässlich, um die Produktions- und Materialplanung ordnungsgemäß zu verwalten.

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Madis Kuuse

Madis is an experienced content writer and translator with a deep interest in manufacturing and inventory management. Combining scientific literature with his easily digestible writing style, he shares his industry-findings by creating educational articles for manufacturing novices and experts alike. Collaborating with manufacturers to write process improvement case studies, Madis keeps himself up to date with all the latest developments and challenges that the industry faces in their everyday operations.

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