Skip to main content
Blog
Wie ein kleiner Verbundwerkstoffhersteller eine Bestandsgenauigkeit von 98 % erreichte
Fallstudie
Lesezeit 8 Minuten

Wie ein kleiner Verbundwerkstoffhersteller eine Bestandsgenauigkeit von 98 % erreichte

Nach der Einführung eines ERP-Systems konnte Light Composites seine Bestandsgenauigkeit verbessern und Lagerengpässe nahezu beseitigen. „Wir haben kürzlich eine Bestandsaufnahme durchgeführt und lagen bei 97 bis 98 % dessen, was laut System vorhanden sein sollte“, sagt Ryan Hosmer, CEO.

Von Fahrradsätteln bis hin zu Verbundwerkstoffen für Medizin und Luft- und Raumfahrt

Light Composites ist ein in San Diego ansässiger Hersteller von Hochleistungs-Carbon-Verbundwerkstoffkomponenten für die Luft- und Raumfahrt- und die Medizinbranche. Das 2016 gegründete Familienunternehmen wird von CEO Ryan Hosmer und Geschäftsführer Andy Hosmer geleitet und beschäftigt aktuell 55 Mitarbeiter, Tendenz steigend.

Obwohl das Unternehmen erst 2016 gegründet wurde, reichen seine Wurzeln weiter zurück. Die Familie Hosmer betrieb zuvor ein Unternehmen, das Ledersättel für Ultra-Distanz-Radfahrer herstellte.

Als die Familie einen Sattel aus Carbonfaser entwickeln wollte und keinen lokalen Hersteller dafür finden konnte, beschloss sie, das Material einfach selbst herzustellen.

Diese Entscheidung führte zur Gründung von Light Composites, das in der Folge Teile zur Patientenpositionierung für medizinische Anwendungen sowie Strukturkomponenten für unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) produzierte.

Skalierung jenseits von Tabellenkalkulationen

Als Light Composites noch ein kleines Unternehmen war, kamen Ryan und Andy ohne ein dediziertes ERP-System aus. Doch als das Unternehmen weiter wuchs, konnte die derzeitige Arbeitsweise nicht mehr mithalten. Es fehlte die Rückverfolgbarkeit von Seriennummern, die Bestandsverfolgung war lückenhaft, Prognosen waren nahezu unmöglich und es gab keinerlei Transparenz über die Kapazitäten.

„Wir haben alles mit einem Papiersystem und Excel-Tabellen erledigt“, sagt Andy. „Irgendwie haben wir das dann schon auf die Reihe bekommen, aber wir konnten nicht skalieren.“

Auf der Suche nach einer Lösung probierten sie mehrere verschiedene ERP-Systeme aus. Die erste Software, die sie testeten, war jedoch desktopbasiert und stark veraltet. Eine andere erforderte einen umfangreichen Einarbeitungsprozess und zu viele Umgehungslösungen.

 

„Es gab eine Reihe nicht unterstützter Funktionen, wo wir dachten, wir könnten das irgendwie umgehen – allem voran die Verfolgung von Seriennummern. Ich würde sagen, 90 % unserer Produkte sind serialisiert, daher ist das für uns ein riesiges Thema. Diese Workarounds waren jedoch bei Skalierung nicht mehr zu bewältigen“, erklärt Andy.

Nachdem sie mehrere Optionen geprüft hatten, erinnerten sich Ryan und Andy an eine Software, auf die sie Jahre zuvor gestoßen waren – MRPeasy. Als sie zum ersten Mal von ihr hörten, war das Unternehmen noch sehr klein und benötigte kein solches System. Aber jetzt schien der perfekte Zeitpunkt zu sein, es noch einmal anzuschauen.

Ein System, das sie selbst implementieren konnten

Von Anfang an waren Ryan und Andy von MRPeasy beeindruckt. Besonders gefiel ihnen, dass sie alle Funktionen kostenlos ausprobieren konnten, ohne sich einem Verkaufsgespräch unterziehen zu müssen.

„Was mir besonders gut gefiel, war, dass ich nicht mit einem Verkäufer sprechen musste. Ich konnte mich einloggen, eine Testversion starten und das System noch am selben Abend ausprobieren“, erklärt Ryan.

Da sie beide über fundierte technische Kenntnisse verfügten, testeten Ryan und Andy die Software selbstständig. Sie nutzten die umfangreichen Selbsthilfe-Ressourcen von MRPeasy und seinen KI-Chatbot, um sich mit der Funktionsweise des Systems vertraut zu machen. Nach einer gründlichen Bewertung stellten sie fest, dass das System alle ihre Anforderungen erfüllte, und die Entscheidung für MRPeasy war damit klar.

Die Einarbeitung verlief reibungslos. Besonders schätzen sie MRPeasys Support-Team, das den Prozess so einfach gemacht hat.

 

„Der Support hat unsere Fragen von Anfang an sehr schnell beantwortet. Die Einarbeitung war für uns völlig problemlos“, erklärt Ryan. „Wir mussten keinen Berater beauftragen oder jemanden einen Monat lang vor Ort haben, um das System einzuführen.“

Vertrauen aufbauen durch schrittweise Einführung

Anstatt das System auf einmal zu starten, entschieden sich Ryan und Andy dafür, MRPeasy schrittweise zu implementieren. So konnten sie Vertrauen aufbauen, ohne den täglichen Betrieb wesentlich zu stören.

Sie begannen mit einer einzigen, gut bekannten Teilenummer, die wöchentlich versandt wurde. Nachdem sie dieses Teil erfolgreich in der Software implementiert hatten, fügten sie ein weiteres hinzu, dann noch eines, und erweiterten so schrittweise die Nutzung. Fast sechs Monate lang betrieben sie MRPeasy parallel zu ihrem papierbasierten System, bis sie sich schließlich für die vollständige Umstellung entschieden.

„Wir haben schließlich einfach gesagt: ‚Es reicht jetzt mit dem Papier. Auch wenn es wehtun könnte, wir gehen live‘“, sagt Ryan.

Die Schulung der Mitarbeiter in der richtigen Nutzung des Systems war entscheidend für den Erfolg der Implementierung. Die Mitarbeiter in der Fertigung nutzen die Produktionsberichtsfunktion täglich, während Andy jeden Morgen die Software auf aktuelle Produktionsupdates überprüft.

Heute nutzen 45 der 55 Mitarbeiter des Unternehmens das System regelmäßig, was zeigt, wie zentral MRPeasy für den täglichen Betrieb geworden ist.

Keine Panikanrufe mehr am Freitagnachmittag

Einer der größten Vorteile von MRPeasy ist eine deutliche Reduzierung von Fehlmengen. Vor der Nutzung der Software war nicht klar, wann die Materialvorräte zur Neige gingen, was zu häufigen Engpässen führte.

„Früher mussten wir mehr als einmal diese Anrufe am Freitagnachmittag bei unseren Lieferanten machen, in denen es dann ging: ‚Oh mein Gott, dieses wichtige Material ist uns gerade ausgegangen‘“, erklärt Ryan.

Nachdem sie ihre Mitarbeiter jedoch darin geschult hatten, Materialien über das System zu melden, erhielten sie einen viel besseren Überblick über die Lagerbestände. Wenn nun jemand fragt, ob ein Teil verfügbar ist, lautet die einfache Antwort: „Schau in MRPeasy nach“. Fertige Waren sind bestimmten Lagerorten zugeordnet, und die Mengenangaben sind in der Regel zu über 95 % genau.

„Seit der Einführung von MRPeasy gibt es diese hektischen Last-Minute-Anrufe einfach nicht mehr“, sagt Ryan. „Kürzlich haben wir eine Bestandsprüfung durchgeführt und lagen bei 97–98 % dessen, was das System als Bestand angibt. Dass wir dadurch keine Fehlmengen mehr haben, ist ein echter Segen – denn wenn man die Bestellung zwar hat, sie aber nicht versenden kann, verdient man schließlich kein Geld.“

Integrierte Compliance, die Auditoren schätzen

Eine bessere Nachverfolgung von Seriennummern war ein weiterer Vorteil, den Light Composites durch MRPeasy erzielte.

„Wir werden nicht ständig nach der Grundursache und Korrekturmaßnahmen gefragt, aber wenn doch, ist das extrem wichtig“, betont Ryan.

Früher musste das Team, wenn die Produkte eines Kunden Seriennummern erforderten, eine Liste aus einer Datenbank kopieren und auf die Rechnung übertragen. Wenn dann später ein Problem mit einem Produkt auftrat, war es enorm aufwendig herauszufinden, wer es hergestellt hatte und wann oder woher das Material stammte. Nach der Umstellung auf MRPeasy ist die Nachverfolgung von Seriennummern viel einfacher.

„Wenn wir jetzt etwas an einen Kunden versenden und es ein Problem gibt, kann dieser anhand der Seriennummer oder der Chargennummer nachsehen, und wir können sofort erkennen, wer das Produkt hergestellt hat und wann und welche Materialien darin verarbeitet wurden“, sagt Andy. „An diesem Punkt haben wir ein hohes Maß an Sicherheit, dass das Material, das laut Angabe darin verarbeitet wurde, tatsächlich darin verarbeitet wurde und dass die erfassten Arbeitsleistungen tatsächlich erbracht wurden. ”

Als ISO 9001- und AS9100-zertifizierter Hersteller für die Luftfahrt- und Medizinbranche muss Light Composites zudem strenge Qualitätsmanagementstandards einhalten. Mit MRPeasy wird das Qualitätsmanagement nun durch Produktionsdaten in Echtzeit unterstützt. Die Dokumentation ist zentralisiert, die Rückverfolgbarkeit ist zuverlässig und potenzielle Qualitätsprobleme können frühzeitig erkannt werden.

„MRPeasy ermöglicht es uns, unser Qualitätsmanagement einfacher zu verwalten und Probleme früher zu erkennen. Unsere Auditoren sind davon begeistert“, erklärt Andy.

Bessere Transparenz über alle Betriebsabläufe

Für Light Composites war die Prognoseerstellung früher mit so viel Aufwand verbunden, dass sie sich einfach nicht lohnte. Die erforderlichen Daten waren zwar vorhanden, aber über Tabellenkalkulationen, Papierunterlagen und isolierte Systeme verstreut. Mit MRPeasy können Ryan und Andy nun mit weitaus weniger Aufwand genaue Prognosen erstellen.

„Wir können jetzt sehr einfach prüfen, wie die nächsten drei Monate aussehen werden, Monat für Monat“, erklärt Ryan. „Wir können uns ansehen, wie hoch der Umsatz ist und wie hoch die Warenkosten und Ausgaben sein werden. Dann können wir eine Prognose erstellen und haben ein wirklich gutes Gefühl dafür, was die nächsten drei bis sechs Monate angeht. Vor MRPeasy war es fast unmöglich, all diese Daten zusammenzuführen.“

Durch ein tieferes Verständnis dafür, wie die Funktionen des Systems zusammenwirken, und durch die Feinabstimmung von Arbeitsabläufen, Arbeitsplätzen und verfügbaren Stunden haben Ryan und Andy zudem Kapazitäten erschlossen, die ihnen zuvor verborgen geblieben waren.

„Wir nutzen MRPeasy seit zwei Jahren und sehen die Vorteile eindeutig. Aber gerade jetzt stellen wir auch erhebliche Kapazitätsgewinne fest, die zuvor irgendwie verborgen waren, weil wir sie einfach nicht sehen konnten“, sagt Andy.

Diese verbesserte Transparenz hat Light Composites das Vertrauen gegeben, zusätzliche Aufträge anzunehmen, und das Ergebnis ist ein messbares Wachstum.

„Bis Ende 2025 erwarten wir, etwa das 1,5-Fache des Vorjahresumsatzes zu erreichen“, sagt Andy. „Und das wäre uns nicht möglich, wenn wir nicht sicherstellen könnten, dass uns das Material nicht ausgeht, wenn wir nicht wüssten, dass die Kapazitäten verfügbar sind, und wenn wir den Mitarbeitern nicht klar kommunizieren würden, was als Nächstes ansteht und wo die Prioritäten liegen.“

Ihnen könnte ebenfalls gefallen: Brandschutzhersteller wächst im ersten Jahr nach Einführung der MRP-Software um 25 %

Shane Dubbelman

With a business degree from McMaster University in Canada, Shane comes equipped with a strong marketing background. Since joining MRPeasy as a marketing specialist, he has immersed himself in the world of manufacturing, with a particular focus on understanding the day-to-day challenges faced by small manufacturers. He creates practical, insightful content that helps manufacturers improve their processes, adopt modern tools, and expand their operations.

Privacy Policy Update

You can read our full privacy policy and terms of service.

Cookies

These cookies help us track site metrics to improve our sites and provide a better user experience.

These cookies used to serve advertisements aligned with your interests.

These cookies are required to provide basic functions like page navigation and access to secure areas of the website.

We use cookies to enhance your experience on our website. If you continue using this website, we assume that you agree with these.